Software Download
Neben der „klassischen“ Art, sich die benötigte Software in Shops oder Fachmärkten zu kaufen, stehen unzählige Programme, Tools und Add-Ons auch im Internet zum Download bereit. Damit es bei der späteren Anwendung oder gar schon bei der Installation nicht zu Problemen kommt, sollten beim legalen Download einige Aspekte beachtet werden.
Zu den wichtigsten Punkten, die vor dem Download der Software zu beachten sind, gehören die Kompatibilität und Aktualität. Das Programm bzw. die Anwendung sollte sich problemlos in das System bzw. die vorhandenen Anwendung einfügen oder diese ergänzen. Hier helfen ein vorheriger Blick auf die Systemvoraussetzungen und – vor allem bei Add-Ons und Treibern – die jeweils vorhandene Versionsnummer.
Mindestens ebenso bedeutsam ist die urheberrechtliche Seite der Software. Bei legaler Software muss hier zwischen drei unterschiedlichen Arten unterschieden werden. Legale Freeware kann ohne Einschränkungen geladen, genutzt und weitergegeben werden, wohin gegen die so genannte Freeware einige Beschränkungen unterliegt, die aber meistens von selbst auf sich aufmerksam machen. In der Regel hat die Shareware einen eingeschränkten Umfang oder sie unterliegt einer zeitlichen Beschränkung. Bei dem Download legaler Vollversionen bestehen diese Einschränkungen nicht.
Bei jedem Download besteht immer die Gefahr, sich mit der Software auch „ungebetene Besucher“ auf die heimische Festplatte zu holen. Auch ein aktuelles Antivirenprogramm und eine Firewall können dieses Risiko nicht immer ganz ausschließen. Vertrauenswürdige Quellen sind daher ein Muss für jeden, der sich Software aus dem Internet herunterlädt. Bei Gerätetreibern, Spiele – Add-Ons, Patches oder Programmupdates gibt es daher keine bessere Anlaufstelle als die Herstellerseite. Auch die Download – Seiten diverser Fachzeitschriften können noch als relativ sicher bezeichnet werden. Brisant wird es dann aber schon bei Quellen und Seiten, die eine Registrierung oder persönliche Daten fordern. Auch bei der Ankündigung „Sie werden auf Seite XYZ umgeleitet“ sollte man etwas genauer hinschauen. Hier gilt besonderes Augenmerk dem berüchtigten „Kleingedruckten“. Nicht selten verstecken sich dort ein Abo oder die Einwilligung für die Weitergabe der Adressdaten. Ferner ist hier auch ein Blick in das Impressum Pflicht. Von Download – Seiten, deren Betreiber beispielsweise auf den Bahamas oder in Brasilien sitzen, sollte man generell die Finger lassen.
Die Geschwindigkeit der jeweiligen Downloads orientiert sich in erster Linie an der zur Verfügung stehenden Bandbreite und der Größe der gewünschten Datei. Da sich an der Dateigröße in der Regel nichts ändern lässt, kann man lediglich nach einem schnelleren DSL Anschluss ausschau halten um den Download zu beschleunigen. Wer heute noch zu Hause mit ISDN oder analog Modem surft sollte ohnehin auf DSL umsteigen, da das Surfen sonst sehr zeitintensiv werden kann.
Nicht jede aufwendig programmierte Software muss auch gleichzeitig für den Enduser sehr teuer sein. Immer mehr alternativ Programme sind im Internet als Freeware oder Open-Source Programme erhältlich. Eine Alternative zum Internet Explorer bietet der Firefox Download, Gimp kann fast gänzlich mit der kostenpflichtigen Adobe Photoshop Variante mithalten und Open-Office steht dem Microsoft Office Paket in nichts nach. Diese und viele weitere Programme können kostenfrei aus dem Internet geladen und ohne Einschränkungen genutzt werden. Recherchieren kann sich in der Beziehung also lohnen.
Internetuser welche sich darauf spezialisiert haben ihr Geld mit kriminellen Machenschaften im World Wide Web zu verdienen bedienen sich meist sogenannte Black Hat SEO Techniken um möglichst schnell viele Besucher auf ihre Angebote zu bekommen. Dies funktioniert zwar meist nur für kurze Zeit, dennoch kann hier schon eine große Menge Trojaner, Viren oder andere schädliche Software verbreitet werden. Daher sollte man als Autonormaluser bei Downloads immer Vorsicht walten lassen.